Christoph Bergmann

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Mythos in Metall -
Christoph Bergmann in der Glyptothek

Eröffnung der Sonderausstellung am Mittwoch, 22. Juli 2oo9, 19.oo Uhr
(zur Ausstellung erscheint ein Begleitbuch, Autor: Prof. Dr. Raimund Wünsche)

 

Fotos: Stephan Paul Stuemer
 
   

Christoph Bergmann, geboren 1959 in Breisach, war Meisterschüler und Assistent des bekannten englischen Pop-Künstlers Eduardo Paolozzi. Das Zusammenstellen von Gegensätzlichem ist seit Beginn des 20. Jahrhunderts der modernen Kunst geläufig. In den meisten Figuren Chr. Bergmanns sind antike Torsi mit Formen aus moderner Forschung und Technik verschmolzen, so dass man diese Mischwesen als `Moderne Kentauren´ bezeichnen kann.

Faszination und Gefahren des wissenschaftlichen und technischen Fortschritts bilden das Grundthema vieler seiner Arbeiten. Und dabei befasst er sich z. B. mit Flugzeugen und Raketen, aber einige Arbeiten reflektieren auch die neuen und für einen Nichtfachmann in ihrer Bedeutung kaum ermessbaren Entwicklungen im Bereich der Gentechnik. So wie die anziehende Ästhetik vieler moderner technischer Produkte zum Teil in deren ungeheurer Perfektion liegen, so sind Bergmanns Skulpturen - meistens aus Aluminium - ebenso perfekt ausgearbeitet, denn nur so vermag er, sein großes Thema `Mensch und Technik´ auszuloten. Indem er Formen der modernen Technik amalganiert mit dem vollendeten Körperbild der griechischen, meist klassischen Kunst, entstehen seine `Modernen Kentauren´, die oft ebenso schön und geheimnisvoll sind wie die antiken Mischwesen.